Die Vermessung der Frau: Von Botox, Hormonen und anderem Irrsinn

Die Vermessung der Frau: Von Botox, Hormonen und anderem Irrsinn

Tatort Körper: Warum wir alles für die Schönheit tun ― und trotzdem nicht glücklicher werden

Botox, Turbo-Diäten, Schönheitsoperationen oder Schamlippen-Bleaching. Was bringt immer mehr Frauen dazu, sich willig zur Schlachtbank der Körperindustrie führen zu lassen? Scharfzüngig und faktenreich geht Regula Stämpfli der Frage nach, warum sich gerade Frauen seit Jahrhunderten vermessen, wiegen und durchbuchstabieren lassen. Ist der Schönheitswahn unserer he

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3 Gedanken zu „Die Vermessung der Frau: Von Botox, Hormonen und anderem Irrsinn

  1. 7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich

    Der Mensch ist mehr als ein Körper!, 28. Mai 2013

    Von Ella von Einen “eve”Alle meine Rezensionen ansehen

    Rezension bezieht sich auf: Die Vermessung der Frau: Von Botox, Hormonen und anderem Irrsinn (Gebundene Ausgabe)

    In dem 190 Seiten schlanken, knackig geschriebenem Bändchen setzt sich die Berner Politologin Regula Stämpfli auf freche, manchmal plakative, aber auch tiefgründige Art mit den Untiefen einer Welt auseinander, in der nur noch ein optimales Kilo- und Zentimeterverhältnis zählt – und natürlich das richtige Geburtsjahr. “Wir leben in einer Welt, in der alles vermessen wird”, beklagt Stämpfli das neue Menschenbild, dass heute vor allem durch Zahlen, Laborergebnisse und Medienbilder geprägt wird. Sie kritisiert, dass der Vermessungswahn immer absurdere Formen annimmt und der Mensch, insbesondere die Frau, durch diese Betrachtungsweise zum reinen Körper versachlicht wird. “Die Optimierungsstrategien für den modernen Menschen zeigen immer absurdere Formen, dabei fällt die Hochstilisierung des Körpers mit einer Entsinnlichung der Welt zusammen, in der wir unsere eigene Urteilskraft, unsere Individualität und am Ende auch das Begehren füreinander verlieren.”Gleich zu Beginn ihres Buches bemängelt Stämpfli populärwissenschaftliche Studien, die den Menschen vermessen und ihn zählbar definieren wollen. Ihrer Meinung nach entbehren solchen “pseudowissenschaftlichen” Untersuchungen oft schon deshalb einer ernsthaften wissenschaftlichen Grundlage, weil die eruierten Ergebnisse schon im Vorhinein durch die Fragestellung impliziert werden. Evolutionsbiologen , Attraktivitätsforscher und Gesundheitsmanager würden die Wirklichkeit anhand ihrer Theorien vermessen, statt umgekehrt. Je absurder sich diese Forscher gebärden, umso weniger würde es jemand wagen ihnen zu widersprechen und so passt sich die Wirklichkeit nach und nach den abstrusen Ideen und Vorstellungen dieser Populärstudien an, die allein dazu dienen dem Konsumenten etwas verkaufen zu wollen.Allerdings wird Stämpfli nicht müde zu betonen: Menschen sind nicht nur Körper, sondern auch Kommunikation.” Es sei falsch, den Menschen in einer komplexen Welt wie der unseren, nur durch zählen, statt durch denken, erfassen zu wollen. So stellt die Politphilosohpin fest, dass die Vermesser-Ideologie in unserer Welt fast religiöse Züge angenommen hat. Uniforme Denkmuster würden zudem dazu führen, dass die Frauen das Korsett ihrer Großmütter in einem (ideologischen Sinn) wieder angelegen würden und in der Vervollkommnung ihres Körpers ein persönliches Heilversprechen sehen,anstatt sich ihrem realen Leben zu widmen.Der Vermessungswahn hat für Stämpfli schon mit der Erfindung des Teleskops (um 1608) begonnen. Durch Technisierung und Industrialisierung hat eine philosophische Verschiebung statt gefunden. Durch die Entsinnlichung der Welt wird jede Sinnlichkeit verurteilt. “Es wird gestrafft, geschnitten und gespritzt. Der große Gesellschaftstrend zur Schönheit wird von der Medizin zu allem Überfluss auch noch als Gesundheit verkauft. Dabei steht gerade das Thema Gesundheit auf äußerst wackeligen Beinen, wenn es darum geht zu definieren, was nun gesund ist und was nicht.Weshalb, fragt Stämpfli, zählen in der Gegenwart materielle Eigenschaften mehr als menschliche Kommunikationsformen? Sie glaubt, wenn Menschen sich nur noch mit ihrem Körper beschäftigen, ist das Ausdruck einer großen Verunsicherung. Das Suchen nach messbaren Zielen und Ergebnissen, sind aus ihrer Sicht, Beispiele einer aktuellen Sinnsuche. Vorherrschende Vorstellungen von Schönheit sind dabei kein Naturgesetz, sondern veränderbar. So versucht die Autorin mit ihrem Buch den Diskurs um Schönheits- und Fitnesswahn wieder anzustoßen. Sie plädiert zu einer Vielfalt der weiblichen Schönheit zurückzufinden und den Menschen in seiner Gesamtheit – als Körper und Geist – wahrzunehemen. Die Vermessung der Frau”, ist also nichts weniger als ein lesbares, unterhaltsames und intelligentes Buch, welches versucht den Meinungsmachenden Populärwissenschaftlern und Medien mit ihrer Diätdiktatur etwas entgegen zu setzen und uns Frauen zu ermutigen, “in einer plakatierten Welt voller vom Hungertod bedrohter Size-Zero-Models unser eigenes Begehren und unsere eigene Schönheit [wieder] zu finden”.
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  2. Korrektiv, 8. April 2014

    Von Aldus “leserinö” (Österreich) – Alle meine Rezensionen ansehen

    Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)

    Rezension bezieht sich auf: Die Vermessung der Frau: Von Botox, Hormonen und anderem Irrsinn (Gebundene Ausgabe)

    Man kann dieses Buch ideologisch etwas eng geführt empfinden, besonders der allzu dick aufgetragene Feminismus wirkt oft überzogen. Aber in der Substanz ein wichtiges, wertvolles Buch. Ein Aufschrei gegen den Versuch, Frauen in ein Schema zu pressen, Lebensphasen zur Krankheit zu erklären, jede Lebensäußerung marktfähig zu machen. Vieles, was hier am Beispiel der Frau erklärt wird, trifft übrigens auch auf Männer zu (etwa Zwang zur Jugendlichkeit).
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  3. Unbedingt lesen!, 29. November 2013

    Von Kathrin AmbrozicAlle meine Rezensionen ansehen

    Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)

    Rezension bezieht sich auf: Die Vermessung der Frau: Von Botox, Hormonen und anderem Irrsinn (Gebundene Ausgabe)

    Ein weitaus philosophischeres Buch als es der Klappentext vermuten lässt, trotzdem verständlich für Jedermann. Ethische Aspekte des Zusammenlebens von Mann und Frau, Frau und Frau und der Gesellschaft allgemein werden angeschaut und durchleuchtet. Unbedingt lesen wenn man jemals ein (und wenn es auch mini-klein war) ungutes Gefühl hatte bei dem Kauf von rosa T-Shirts für Mädchen.
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